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Elektromobilität - Was ist das?


Elektromobilität ist ein aktuell viel genutzter und vor allem auch diskutierter Begriff.


Aber sind wir mal ehrlich: Was soll das eigentlich heißen? Wovon sprechen wir genau, wenn der Begriff Elektromobilität fällt? Und was soll das Ganze überhaupt?

 

Wer sich genauer mit dem Thema auseinandersetzen will, sollte bei den Grundlagen beginnen.

Elektromobilität – Was bedeutet das eigentlich?


Ganz einfach gesagt beschreibt Elektromobilität, auch E-Mobilität oder E-Mobility, jegliche Art der Fortbewegung durch elektrischen Antrieb.

Der zweite Teil des Begriffs Mobilität bezeichnet dabei die Fähigkeit beweglich zu sein, sich von einem Ort zu einem anderen fortbewegen zu können. Das Wortbildungselement Elektro- beschreibt die Art und Weise der Fortbewegung.

Die Bundesregierung definiert Elektromobilität laut BMWK wie folgt:



Verwendet man also den Begriff Elektromobilität, spricht man somit von elektrischer Fortbewegung. Im heutigen Kontext sind damit vor allem elektrisch angetriebene Verkehrsmittel gemeint.

Und warum brauchen wir Elektromobilität? Wieso brauchen wir eine Alternative? Die bisher genutzte Art der Fortbewegung mit Verbrennungsmotoren funktioniert doch.

Es ist so: Die Energiegewinnung aus Strom gilt als deutlich emissionsärmer und damit umweltfreundlicher. Sie soll herkömmlich genutzte Kraftstoffe ersetzen und damit einen Beitrag zum Schutz unseres Klimas leisten.

Im Zusammenhang mit dem 2015 erlassenen Elektromobilitätsgesetz dient die Elektromobilität damit als Oberbegriff für eine nachhaltigere und emissionsärmere Gestaltung des Mobilitätssektors.

Im Optimalfall soll zukünftig das gesamte Verkehrsnetz e-mobilisiert werden.

Welche Elektro-Fahrzeuge gibt es?


Elektromobilität bezeichnet also alle Fahrzeuge, die sich durch elektrischen Antrieb auszeichnen.

Heutzutage denkt man dabei häufig zuerst an E-Autos. Aber auch

·         E-Fahrräder (E-Bikes bzw. Pedelecs)

·         E-Motorräder

·         E-Busse

·         E-Trucks

·         E-Roller

sind mittlerweile ein Teil dieser Bewegung. Und sicherlich werden zukünftig weitere E-Alternativen folgen.

 

In der Automobilbranche wird innerhalb der Kategorie der Elektromobilität noch einmal unterschieden zwischen

·         rein batteriebetriebene Fahrzeuge (BEV),

·         batteriebetriebene Fahrzeuge mit Reichweitenverlängerer (REEV),

·         Hybrid (Batterieladung durch Verbrennungsmotor)

·         Plug-In-Hybrid (Batterieladung mit Antriebsmotor und extern über das Stromnetz)


Im Gegensatz dazu werden E-Krafträder, E-Mobile und E-Scooter zum Großteil rein elektrisch betrieben. Hybridlösungen bilden hier eher die Ausnahme.

Alles nur Hype oder gekommen, um zu bleiben?


Eine berechtigte Frage, wenn man bedenkt, dass die gesellschaftliche Nachfrage nach alternativen Fortbewegungsmitteln immer größer wird.

Doch auch kritische Stimmen werden lauter.

In diesem Zusammenhang äußern Kritiker häufig, durchaus berechtigte Bedenken über die Langfristigkeit der E-Alternativen sowie Zweifel an den positiven Effekten für das Klima.

Zwar stoßen E-Fahrzeuge keine Abgase aus, allerdings verursachen elektrisch angetriebene Fahrzeuge in ihrer Wertschöpfungskette weiterhin CO2.

Zudem kann der für den Antrieb genutzte Strom noch nicht vollständig durch erneuerbare Energiequellen gewonnen werden.

Hier kann also nicht von einer gänzlich CO2-freien Alternative gesprochen werden.

Diese Argumente gegen eine Elektromobilitätswende werden jedoch hauptsächlich in Bezug auf E-Autos geäußert.

Laut einer Studie des BMDV zur Mobilität in Deutschland nutzen wir unsere Autos im Durchschnitt nur für ca. 30 km pro Tag.

E-Roller weisen mittlerweile Reichweiten bis zu 100 km auf (da sind die durchschnittlichen 30 km pro Tag locker drin). Sie stoßen keine Abgase aus, sind leise, verschleißarm, haben geringe Betriebs- & Wartungskosten und auch die Parkplatzsuche gestaltet sich wesentlich einfacher (praktisch, besonders für alle Stadtkinder).


Zusätzlich kann die genutzte Energiequelle selbst gewählt werden, da die meisten E-Roller Modelle an einer haushaltsüblichen Steckdose geladen werden können. Wer seinen Strom also aus erneuerbarer Öko-Energie bezieht, lädt seinen E-Roller CO2-frei.

Im Gegensatz zu E-Autos ist man damit völlig unabhängig von öffentlich zugänglichen Ladesäulen.

Wer möglichst wenig zur CO2-Belastung beitragen, aber dennoch mobil bleiben will, für den kann daher auch ein E-Roller als Alternative zum herkömmlichen Benziner Sinn machen. Insbesondere im Stadtverkehr oder für kurze Strecken (die sogenannte letzte Meile).

Aber zurück zur ursprünglichen Frage: Ist Elektromobilität nur ein Hype?

Es gibt wie immer Argumente für und gegen eine E-Mobilitätswende. Dabei sind Argumente auf beiden Seiten durchaus berechtigt. Und von einer perfekten Technologie, die allein unsere Welt retten kann, ist auch nicht die Rede.

Dennoch kann die E-Mobilität einen großen und wichtigen Beitrag zum Schutz unseres Klimas leisten. Auch wenn die derzeitigen Probleme noch überwunden werden müssen, ist sie ein erster Schritt in die richtige Richtung. Im Laufe der Zeit können genannte negative Aspekte der Elektromobilität mit stetiger Weiterentwicklung und Forschung verbessert werden.

Als wir von Rolektro bereits 2005 die ersten E-Roller-Modelle auf den Markt brachte, waren wir einer der wenigen Hersteller dieser E-Alternative.

Der Ausbau eines bundesweiten Service-Netzwerks mit Partnerwerkstätten gestaltete sich zu Beginn schwierig, da der Glaube an diese Mobilitätsalternative noch nicht stark genug war. Man sprach von einem nicht rentablen Hype.

Und jetzt, 17 Jahre später, entwickeln wir immer neue Modelle für verschiedenste Bedürfnisse und bauen unser Partnernetzwerk stetig aus - und auch andere Anbieter haben das Potential erkannt.

Und kein Ende ist in Sicht. Wir alle entwickeln uns und unsere E-Roller stetig weiter.


Wir von Rolektro sind daher der Meinung, dass der Hype schon lange vorbei ist und Elektromobilität gekommen ist, um zu bleiben.

E-Mobilität ist ein langfristiges Konzept, das durch stetige Weiterentwicklung erfolgreich bleiben wird.

Insbesondere im Privatsektor machen, neben E-Autos, vor allem auch Alternativen wie E-Bikes, E-Motorräder und E-Roller langfristig Sinn, um kurze Strecken zu bewältigen und das Auto immer häufiger stehen zu lassen.

E-Mobility: Noch nicht perfekt – aber ein wichtiger Schritt!


Elektromobilität stellt eine alternative Art der Fortbewegung dar, die eine vielversprechende Unterstützung im Kampf gegen den Klimawandel sein kann.

Sicherlich sind die Technologien noch lange nicht ausgereift und bergen noch immer einige Schwierigkeiten, die überwunden werden müssen.

Wir befinden uns jedoch erst am Anfang dieser Wende und haben heutzutage die Möglichkeiten vorhandene Technologien zu verbessern und weiter auszubauen.

Daher ist die Wende sicherlich ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung!

Was denken Sie? Alles nur Hype oder der Beginn eines vielversprechenden Wandels?


Dies ist der erste Artikel unserer Blog-Serie Das E-Roller 1x1 – #rolektroerklärt

 

Eine Vielzahl an Informationen, Fachbegriffen, Meinungen und Mythen können einem bei der Recherche zur E-Mobilität begegnen. Mit dieser Serie wollen wir daher einen einfachen Einstieg bieten.

 

Unser Fokus liegt dabei auf der Roller-Elektromobilität, da wir dank unserer vielfältigen Produktpalette (E-Scooter, E-Roller, Seniorenmobile u.v.m.) und jahrelanger Erfahrung das entsprechende Knowhow mitbringen.

 

Dazu behandeln wir regelmäßig Themen, die insbesondere viele E-Roller Neulinge (aber sicherlich auch begeisterte E-Roller-Profis) beschäftigen und geben Antworten auf Fragen rund um die E-Alternative.

 

Damit am Ende dieser Serie keine Fragen mehr offen sind, freuen wir uns über Feedback in den Kommentaren! Welche Themen beschäftigen Sie?


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